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Montag, 12. Mai 2014

Dienstag, 4. März 2014

Abschied von Oma

Ruhig war die See als wir ihr Oma übergeben haben.
Eine Schöne Fahrt mit dem Schiff, liebe Worte vom Trauerredner der Oma gekannt hat, nette Begleitung von Nachbarn, Freunden und Familie.
Ein letztes Lied, von mir für meine Mama gesungen...
Und nachdem wir den Abschiedskreis gefahren sind um die versunkene Urne, das Blütenblättermeer und die mit den Kindern bemalten Steine, folgte uns für lange Zeit eine einzelne Möwe als wollte sie gucken ob alles in Ordnung ist und Oma dann berichten...

Am nächsten Tag war dann Sturm auf See. Als feierten sie ein rauschendes Wiedersehen.
Da waren wir mit Muttis Schwester nochmal am Strand. Gedanklich Abschied nehmen








Donnerstag, 25. Juli 2013

Unser Kinderferienprogramm...

... besteht nicht wirklich nur aus Besuchen in Segeberg und dem gießen bei den Pfadfindern auch wenn das manchmal so den Anschein hat ;)
Nein, wir machen auch "normale" Sachen und besuchten gestern Didis Patentante, meine Sandkastenfreundin Inga in Hamburg.
Zum Glück sind wir mit der Bahn gefahren denn Abends waren wir ganz schön kaputt. Wir Landeier sind den Großstadttroubel halt nicht gewohnt und die Fahrt im Tretboot tat bei der Wärme ihr übriges ;)
Ein spontaner Dombummel mit einer Fahrt im Riesenrad für alle und Armbrust- und Bogenschießen für den Mini rundeten den gelungenen Tag ab.

Beim Tretbootfahren hat der Mini tatsächlich ein kurzes (freiwilliges) Bad in der Alster genommen. Aber am tollesten fanden die Kinder die Trauerweiden unter denen man so herrlich durchfahren konnte ( was uns dann, ob des nur grob gereinigten Bootes auch einen kleinen Rüffel vom Bootsverleiher einbrachte. Der wurde aber relativiert durch ein Lob für unser perfektes Anlegemanöver -rückwärts einparken mit Tretboot- was den jungen Männern, die vor uns ankamen nicht gelungen ist ;)  )

Heute sind alle platt daher gibts erstmal einen Ruhetag bevor wir morgen die Piraten in Grevesmühlen besuchen

Natürlich auch ein paar Impressionen als Erinnerung














Montag, 20. Mai 2013

Pfingsthochzeit

Meine beste Freundin und Minis Patentante hat nach gut 11 Jahren kirchlich geheiratet und wir waren dabei. Es war ein sehr, sehr schönes Fest.
Leckeres Essen (was übrigens für Jan-Dirk hervorragend in "glutenfrei" geklappt hat im Käppen Plambeck), viele nette Gespräche und bis auf einen kleinen Schauer als wir zum Essen waren auch tolles Wetter. Perfekt für eine gelungene Gartenparty. Für die Kinder gab es eine Hüpfburg und Väter die gerne mit Ball spielten, für die Großen Zeit zum entspannten Klönschnack.
Die zwei kleinen Pannen kann man da wohl unter den Tisch fallen lassen. Die Braut hatte ihren Brautstrauß daheim vergessen und ich weiß jetzt das ein lautloses Handy trotzdem lautstark den Wecker einschaltet, sich in der Kirche für diesen Frevel aber trotzdem kein Loch zum versinken auftut...

Hier ein paar Impressionen mit den Minis










Montag, 6. Mai 2013

Perspektiven...

Heute mal nur Text und keine Bilder. Oder doch, eins vielleicht.

Vorhin rief der Kinderpsychologe an wo Mini wegen dem vermuteten ADS in der Diagnose ist.
Bislang ist es ja keine bestätigte ADS was aber wohl großteils daran liegt das der von mir ausgefüllte Fragebogen nicht eindeutig genug ist.
Lässt sich aber problemlos erklären. Ich kenne durch die Arbeit soooooooviele Kinder und ihre Schicksale. Außerdem bin ich eh recht relaxed und entspannt was die Minis angeht (finde ich). Daher beurteile ich vieles als weniger dramatisch als andere das vielleicht tun würden.
Momentan stand zur Debatte trotz nicht gesicherter Diagnose zu versuchen dem Mini mit Ritalin bzw. Medikinet zu besserer Konzentration in der Schule zu verhelfen.
Rums.
Das saß.
Wir haben nun einige Tage gegrübelt, mit der Lehrerin Rücksprache gehalten, gegoogelt, uns informiert. Heute nun das Telefonat zur Beratung und Information mit dem Doc.
Die Chance das die Medis helfen würden liegen bei unter 50%, das Risiko das Nebenwirkungen kommen ist groß (grad bei unserem Glück da alles mitzunehmen).
Wir finden unser Kind/unsere Kinder so toll wie es ist/sie sind und schätzen ihre Art, ihr Wesen, ihre Kreativität. Auch Appetitlosigkeit, M-D Probleme und Schlafstörungen sind definitiv nicht erstrebenswert ganz abgesehen von anderen möglichen, teils heftigen Nebenwirkungen...

Nein, für den Mini keine Medis.

Dafür ist der "Leidensdruck" nicht groß genug. Wir werden das Lesen üben nicht mehr so schleifen lassen dann passt das schon.
Das er genau wie Didi eine LRS hat ist jetzt schon offensichtlich. Nach Ostern wird getestet. So bekommt er da dann auch den Nachteilsausgleich.

Was wichtig ist sind solche Sachen wie Freitag beim Kirchentag. Mini hat sich sehr lange mit dem Architekten der Kinderkathedrale unterhalten. Ideen und Verbesserungsvorschläge kundgetan und da ehrliche Bestätigung und Begeisterung bekommen. Ein tolles Feedback zu hören "Deine Ideen sind gut, das hätte mir mal einfallen sollen. Muß ich mir merken. Überleg doch mal ob das ein Beruf für Dich wäre. Du hast Potential!"
Gestern bekam der Mini dann ein ähnliches Feedback von seinem Vater nachdem er unser Haus und den Garten perspektivisch gezeichnet hat. Bislang hat ihm noch keiner gezeigt wie man 3-Dimensional zeichnet. Er hat den Garten mit Schritten ausgemessen, sich das gemerkt und dann wurde auf dem Papier aus einem Schritt eine Fingerbreite in der Zeichnung. Seine eigene Idee bzw das Resultat aus dem Gespräch mit dem Architekten.
Wahnsinn.
Ausbaufähig.



Auf der Zugfahrt hat er dann freiwillig Kopfrechnen geübt. "Wenn ich Architekt werden will ist Rechnen sehr wichtig. Ich glaub der Beruf wär was für mich. Ich zeichne gerne Baupläne und finde bauen toll!"

Das ganze vorhin dem Doc am Telefon erzählt rief Erstaunen und Begeisterung hervor. Die meisten Kinder in dem Alter wollen Astronaut oder Fußballer werden, haben also relativ unrealistische Zukunftspläne. Minis Überlegung hingegen ist vorstellbar, machbar. Darin bestärken wir ihn und das ist so wichtig (und laut Doc auch richtig). Ihm stehen doch aber wirklich noch alle Türen offen und er hat es in der Hand welchen Weg er geht, wieviel er investiert.
Ob nun wie letztes Jahr gewünscht Stuntman und/oder Schauspieler (wo er durchaus auch Potential zeigt) oder eben Architekt/Handwerker oder was ganz anderes was erst noch entdeckt werden will.

Und wat meint unser Klugschieter dann immer "Zur Not übernehm ich halt Papas Firma und bau coole Badezimmer"

Sonntag, 5. Mai 2013

Tag 3 - Soviel Du brauchst



Danke für drei tolle Tage voll Lachen, Wärme und schönen Erlebnissen.

Auch gestern wieder. An unserem dritten Tag beim Kirchentag.
Eigentlich wollte ich gersten Abend noch diesen Blogeintrag schreiben aber ich konnte nicht mehr, war müde und erschöpft. Randvoll aufgefüllt mit schönen Erlebnissen. Klar, manchmal war es auch anstrengend und nervig wenn die Minis nicht mehr mochten, etwas anderes wollten und ich bzw. heute wir dann auch mal zu unserem Recht kommen wollten. Aber es hat gepasst. Am Ende des Tages hatte jeder soviel wie er brauchte um glücklich zu sein.

Was war gestern? Erstmal eine entspannte Zugfahrt, nette Gespräche mit der Nachbarin die überraschend in der gleichen Sache unterwegs war und vor allem eine geteilte Kinderbetreuung denn Jan-Dirk war auch mit auf Tour.
Dann kurzes shoppen am Bahnhof, die heimischen Schränke gaben nix mehr her, drei volle Tage HH waren so eigentlich nicht eingeplant.
Auf nach St. Pauli. Papa die Kathedrale zeigen, von Kinderhand, von den Minis (mit)gebaut. Wir kommen passend, es wird Gottesdienst gefeiert. Tauferinnerungsgottesdienst. Alle dürfen sich nochmal das Zeichen Gottes mit unserem geliebten Hamburger Wasser auf die Hand zeichnen lassen. Schön. Dann singen sie noch das Lied was wir für beide Minis damals zur Taufe ausgesucht hatten. Gänsehaut...




Anschließend zum Spielplatz den beide Minis so sehr mögen. Und Pfadis suchen. Der Mini muß doch ganz dringend noch den einen oder anderen sehen (und drücken). Klappt auch irgendwann. Dauert aber etwas.
"free hugs" das haben einige hier als Schild um den Hals oder auf dem T-Shirt stehen. "Kostenlose Umarmung" soviel Du brauchst...
Open Air, Freiluftpicknick-Feeling. Decke an Decke auf der Rasenfläche soweit das Auge reicht. Entspannte Stimmung, alles ist gut selbst wenn Du wegen des vollen Tanks am WC Wagen an der einzig nutzbaren Örtlichkeit gute 30 min. stehen mußt. Alles gut.
Was noch? Tauschbörse und Hüte basteln. Während Mini kreativ ist tauschen Didi und ich Schätze von daheim. Bevorzugt in bunte Bänder. Die gibt es in 8 Farben, ausgegeben am ersten Abend wo wir nicht dabei waren. Trotzdem hätten wir sie gern. Didi schafft 6 Farben. Ich hab inzwischen zwar neun Bänder aber nur vier Farben. Schade. Aber macht nix.
Endlich trifft der Mini 'Ente'. Und Naomi, Momme und die anderen. Glückliches Kind.
Wir erfahren das nachher Dän und Eddi von den wise guys offenes Singen aus dem Liederbuch machen auf der Rollschuhbahn. Unsere Pfadis sind als Ordner und Wasserträger dabei. Später noch als laufende Fahrzeugeskorte. Bekam die Kamera leider nicht schnell genug raus. Schade, war ein cooles Bild.
Ok, wir suchen uns schöne Plätze auf dem Boden, die Minis kuscheln und ja, auch meutern sie bzw er ein wenig. Nachher wars dann aber doch schön. Man konnte so herrlich den blauen Kirchentagsschal in die Wassereimer tauchen die die Pfadis rumtrugen und sich damit erfrischen. Die Sonne blitzte vom blauen Himmel. Hamburg von seiner schönsten Seite. Und Musik. 'Tschuldigung, aber saugeil. Dieses Singen mit den zwei Kerlen da auf der Bühne.

Hinterher nochmal Spielplatz. Zum auspowern und erfrischen. Ein letzter Rundgang. Tauschzelt, Baubuden, Pfadis. Tschüss Kinderinsel. Es war toll. Danke an alle die das möglich gemacht haben.

Auf dem Weg zum Restaurant wo es glutenfreie Pizza gibt noch was beim Bäcker für den Mini geholt der keine Pizza mag und dank dem Spielplatz im Innenhof genießen wir ein entspanntes Essen.
Nun entweder zügig zur Bahn oder noch 2 Std HH und erst nach 22h daheim sein. Die Minis möchten letzteres. Eine anstrengende Entscheidung aber ok.
In der Bahn treffen wir noch den Pastor der schon morgens mit uns fuhr. Schöner Klönschnack. Mini schläft ab Scharbeutz an Papas Bauch gekuschelt.
Sein erste Satz heut früh "Schade das es vorbei ist". Mit etwas Wehmut schauen wir den Schlussgottesdienst in der ARD. Immer etwas ganz besonderes dort dabei zu sein. Wir genießen unseren Rest Hamburg Wasser aus der Zapfstation und überlegen schon in Gedanken wie das in zwei Jahren mit Stuttgart machbar wäre...

Danke nochmal an alle die das möglich gemacht haben, die uns ein Stück des Weges begleitet haben und Danke an die Minis für einen entschleunigten Kirchentag